Verdauung beginnt im Kopf...

 

 

Damit meine ich mal nicht, dass man über das Verdauen nachdenken muss. Vielmehr, dass es im Mund beginnt. Klar ist, alles wird von den Zähnen in möglichst kleine Stücke verkleinert. Je kleiner, umso besser. Größere Brocken, die wir achtlos runterschlucken werden dann recht mühevoll durch Enzyme, sowie durch den Druck von Magen und Darm zerkleinert. Später mehr dazu, bleiben wir zunächst im Mund.

Dort wird nicht nur zerkleinert. Das im Mund Befindliche wird mit Speichel versetzt. Unser Speichel, das ist nicht nur Flüssigkeit - da gibt es kleine „Helfer“, Amylasen genannt, die arbeiten schon an den Kohlenhydraten. Durch Kauen und durch den Speichel wird die Kohlenhydratkette immer kürzer und mit der Zeit immer süßer. Kleines Beispiel: ein Biss in eine Karotte ist eher etwas bitter oder? Man kaut und kaut und kaum 30 - 40 „Kauer“ später schmeckt die Karotte eher süß. Im Groben unterscheidet die Karotte vom Traubenzucker nur die Länge und die Struktur der Kohlenhydratkette.

Zudem hat der Mund noch eine wichtige Aufgabe. Die Zunge erkennt durch viele kleine Geschmackszellen um was es sich überhaupt handelt: süß, sauer, bitter, salzig, vielleicht verdorben usw. Zudem wälzt sie den Nahrungsbrei im Mund. Fette und Eiweiße werden hauptsächlich verkleinert, wie gesagt möglichst klein, das erleichtert die Arbeit des Magens.

Dann wird der Speisebrei geschluckt und wandert in die Speiseröhre...

 

Und beim nächsten Mal landet alles im Magen, bis bald :-)